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Jacob's Expeditions-Team zurück in Himmelpforten

Jacob’s Weg - Alte Liebe rostet nicht

Himmelpfort / Himmelpforten, 17./18. April 2010.

Auf den Pilgerweg zwischen den alten Zisterzienser- Klösterorten Himmelpforten in Niedersachsen und Himmelpfort an der Havel in Brandenburg machte sich eine Pilgergruppe der Ortsfeuerwehr Himmelpforten.

Es war mal wieder ein Treffen mit den Kameraden der Feuerwehr Himmelpfort überfällig, nachdem vor einigen Wochen Eis und Schnee den Weg versperrt hatten und den Besuch unmöglich gemacht hatte.

Da es Feuerwehrleute meistens eilig haben, konnte der Pilgerpfad natürlich nicht per pedes zurückgelegt werden. Unter der Führung vom Ortsbrandmeister fuhr die achtköpfige Gruppe eiligst zu den Freunden der Partnerfeuerwehr. Vor dem Nachtgebet in Himmelpfort wurde dann das Wiedersehen gebührend und herzlich gefeiert sowie über Freud und Leid ausgiebig gesprochen.

Außer der Klostergeschichte der himmlischen Orte verbindet die beiden Feuerwehren eine Partnerschaft, die mittlerweile schon über zwei Jahrzehnte alt ist. Damals ergab es sich, dass das alte Löschgruppenfahrzeug der Ortsfeuerwehr Himmelpforten durch ein moderneres Fahrzeug ersetzt werden sollte. „Jacob“ sollte aber nicht einfach ausgemustert werden. Die Kameraden in Himmelpfort konnten den alten Jacob noch gut gebrauchen. So kam es, dass sich im letzten Jahrhundert Jacob auf den Weg nach Osten machte um in Brandenburg eine neue Heimat zu finden.

Viele Jahre hegten und pflegten die Kameraden der Ortsfeuerwehr Himmelpfort den alten Mercedes- Feuerwehrwagen. Eines Tages aber sollte auch die Feuerwehr Himmelpfort ein nagelneues Einsatzfahrzeug bekommen. Vor etwa drei Jahren war es dann soweit, dass Jacob endgültig den Dienst quittieren musste. Aber allen voran Wehrchef Heiko Schade sorgte dafür, dass Jacob nicht in der Versenkung verschwinden musste sondern am Orte in pflegende Hände kam.

Mit Hilfe des Fördervereins Himmelpfort und des Schnauferl Clubs wurde der Feuerwehr-Oldtimer, mit dem so manche Feuerwehrmänner viele Erinnerungen verbinden, am Laufen gehalten. Allerdings zeigte sich allmählich, dass die Erhaltung des Klassikers eine große Bürde war. Die Frage kam auf, wer sich um den alten rüstigen Jacob auf Dauer in Zukunft kümmern kann. Und da war es für Heiko Schade Ehrensache erstmal die Kameraden aus Himmelpforten anzusprechen und die zögerten nicht allzu lange.

Jacob sollte zurück an den Ort, wo er zuerst in Dienst gestellt worden war, zurück nach Himmelpforten. Und so machte sich Jacob auf den Weg zurück nach Himmelpforten, nachdem in Himmelpfort die feierliche Rückübereignung beim Feuerwehrgerätehaus in Anwesenheit von Feuerwehrmitgliedern beider Wehren und Gästen vollzogen wurde. Jacob wurde in Himmelpfort bestens gepflegt und umsorgt und befindet sich bei bester Gesundheit. Dafür sei den Freunden in Himmelpfort nochmals viel Dank ausgesprochen.

Jetzt also kehrte Jacob zurück an den Ort, wo er viele alte Verehrer hat, deren Liebe zum Feuerwehr-Oldie keinen Rost angesetzt hat. Den Kameraden in Himmelpfort wird es hoffentlich ein großer Trost sein, dass der alte 68-er in Himmelpforten weiterhin gut gepflegt werden soll.

Für das nächste Wiedersehen können sich dann die Freunde aus Himmelpfort auf den Jacob’s Weg nach Himmelpforten machen.

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