TLF
Tanklöschfahrzeug TLF 16/25
Heute wird in Feuerwehrkreisen das neue Konzept vom Hilfeleistungs-Tanklöschfahrzeug gepriesen. So neu ist dieses Konzept unserer Meinung nicht. Seit der Indienststellung unseres Tanklöschfahrzeuges gab es nicht wenige Experten, die sich über die Freiwillige Feuerwehr Himmelpforten und deren merkwürdiges TLF wunderten. Diejenigen Kameraden, die an den Landesfeuerwehrschulen in Celle und Loy Lehrgänge besuchten, berichteten von ungläubigem Staunen, wenn die Ausrüstung des Himmelpfortener TLF aufgelistet wurde. In den letzten Jahrzehnten war die Freiwillige Feuerwehr Himmelpforten häufig bei Verkehrsunfällen im Einsatz. Die berühmt berüchtigte Bundesstrasse 73 allein sorgte für jede Menge Arbeit. Aus den Erfahrungen bei vielen schweren Einsätzen entwickelten sich Ideen für eine möglichst ideale Bestückung eines zukünftigen TLF. Spätestens im Jahre 1990 wurden die Ideen konkretisiert, denn ein neues Tanklöschfahrzeug sollte und durfte angeschafft werden. Viele Vorstellungen über die Eigenschaften des neuen Fahrzeugs konnten realisiert werden. Teilweise wurden natürlich auch Kompromisse eingegangen. Das Ergebnis war und ist jedoch recht gelungen. Die Freiwillige Feuerwehr Himmelpforten konnte ihre „Rote-Eier-legende-Ufo-Wollmilch-Hilfeleistungs- Lösch-Sau“ im April 1991 in Dienst stellen.
Nach unseren Informationen gibt bzw. gab es nur drei derartige TLF auf Daimler-Benz/ Metz –Basis wie unser TLF, die gebaut wurden bzw. die noch existieren (Meinungen und Infos zu diesem Aspekt sind natürlich herzlich willkommen). Man beachtete das leicht futuristische „Ufo-Orion-Enterprise“ Karosserie Styling a lá Collani.
Hier die Fakten ohne komplette Auflistung der Ausrüstung:
Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 nach DIN 14 530 Teil 20,
Rufname: Florian Stade 35 / 17 (Rufnamenänderung im Lauf des Jahres 2012)
Kennzeichen: STD – J 3517,
Erstzulassung: 19.04.1991,
Zulässiges Gesamtgewicht: 12.000 kg,
Besatzung: 1 + 5 (Löschstaffel),
Feuerlöschkreiselpumpe FP 16/8 nach DIN 14 420 als Heckpumpe,
Löschwasserbehälter: 2.500 Liter;
Schnellangriffseinrichtung, Ausrüstung für 4 PA-Träger plus Reserve-Flaschen,
Lichtmast, Stromerzeuger: 5 kVA,
Hilfeleistungssatz: Hydraulik-Aggregat, Schere, Spreizer, Pedalschere, diverse Hydraulikstempel (alle von Fa. Weber), Mehrzweckzug, Trenngerät und Motorsäge,
Tauchpumpe, Schaummittel und Schaumrohr, Steckleiter, etc.
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Mit freundlicher Unterstützung der FF Rhens konnten folgende im Dienst befindliche TLF ausfindig gemacht werden: (unter dem Bild der jeweilige Link der Feuerwehr)
Feuerwehr Rhens, Rheinland-Pfalz
Feuerwehr Mühlacker, Baden-Württemberg
Feuerwehr Schifferstadt, Rheinland-Pfalz
Feuerwehr Hainstadt, Hessen
Feuerwehr Sprendlingen, Hessen













