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1964 - 1986

Im April 1964 bekommt die Freiwillige Feuerwehr Himmelpforten eine Standarte.

Bedingt durch die Erfahrungen der großen Sturmflutkatastrophe und der günstigen Lage unseres Ortes wird unsere Wehr als Schwerpunktwehr eingestuft. Aus diesem Anlass stellt der Landkreis uns einen VW Bus, als Kommandowagen ausgerüstet (zwei Funkgeräte, schweres Atemschutzgerät u. a. m.), von der Feuerwehrbereitschaft II zur Verfügung. Jetzt wird auch unser TLF 16 mit einem funkegerät ausgerüstet, das es ebenfalls der Feuerwehrbereitschaft II angehört.

Im Sommer 1965 werden zwei weitere Sirenen installiert, so dass die Alarmierung nun flächendeckend stattfinden kann.

Im März 1967 übergibt Kreisbrandmeister Heyderich als seine letzte Amtshandlung einen 250 kg Pulverlöscher als Fahrzeuganhänger an unsere Wehr

Die FF Himmelpforten erhält im Januar 1969 im Rahmen der Feier zum 80jährigen Bestehen ein neues LF 8 im Wert von 54.000 DM. Es wird in einer Feierstunde als erstes dieser Art im Kreisgebiet übergeben. Außerdem stationiert man in unserer Wehr ein neues Notstromaggregat mit 3 Halogenscheinwerfern.

Am 13. und 14. Septmeber des Jahres begeht man das 80jährige Jubiläum dann festlich. Es finden Vorübungen, lustige Einlagen, Wettkämpfe und eine Alarmübung statt. Ein zünftiger Jubiläumsball beendet die Festlichkeit.

Der Kamerad Kurt Lattko baut im Winterhalbjahr 69/70 eine Atemschutzgruppe auf, die sich durch monatliche Übungen und Sport ertüchtigt. Da das Aufgabengebiet und die technische Ausrüstung der FF Himmelpforten immer größer wird und somit auch die Unfallgefahr bei Übung und Einsatz zunimmt, schafft man das neue Amt des Feuerwehrsicherheitsbeauftragten. Dieses übernimmt ebenfalls Kamerad Lattko.

Im April 1971 bekommt Himmelpforten dann einen Ölschadenanhänger. Dieser beinhaltet z. B. nicht funkenschlagende Geräte (Hämmer), eine Ölfüllpumpe und zusammenfaltbare Auffangbecken für insgesamt 12.000 ltr. Flüssigkeit.

Da sich der Wehrführer Johann Lünstedt und Oberlöschmeister Jakob Wilkens in ihrer aktiven Dienstzeit im besonderen Maße für die Wehr eingesetzt hatten, wurde im Mai 1973 das TLF 16 auf den Namen "Jan" und das LF 8 auf den Namen "Jakob" getauft.

Die Stadt Stade übergibt im März 1975 der Himmelpfortener Wehr eine gebrauchte Drehleiter (DL 17) Baujahr 1951. Man bringt sie provisorisch beim Kameraden Burfeindt unter.

Da die Unterkreise bereits im November 1973 im Rahmen der Gebietsreform aufgelöst wurden, tritt Helmut Burfeindt jetzt das Amt des Samtgemeindebrandmeisters an. Da Kamerad Burfeidt aufgrund den neuen Bestimmungen nicht gleichzeitig Ortsbrandmeister sein darf, wählen die Himmelpfortner Feuerwehrleute im Jahre 1976 Kurt Lattko in dieses Amt.

Bedingt durch die steigende Zahl der Verkehrsunfälle vergrößert sich das Betätigungsfeld der Feuerwehren. Deshalb schafft man in Himmelpforten eine Hydraulikschere, einen Hydraulikspreitzer und Hebekissen zur Bergung von Unfallopfern an. Ferner führt man den Feuerschutzhelm in Leuchtfarbe ein.

Im Herbst 1980 kann der neue Gerätehausanbau bezogen werden, so dass die DL 17 nun auch hier Platz findet. Trotzdem hat das Fahrzeug in den 5 Jahren der notdürftigen Unterbringung so sehr gelitten, dass der TÜV und Kreisschirrmeister dessen technischen Zustand beanstanden. In vielen Arbeitsstunden der freiwilligen Kameraden wird die DL wieder intakt gesetzt. Man kann die DL jetzt zusätzlich zum Ausleuchten der Einsatzstelle mit Halogenscheinwerfern und zum Löschen mit Wasserwurfmonitor nutzen.

Im Jahr 1982 stellt Kurt Lattko sein Amt zur Verfügung. Auf einer außerordentlichen Versammlung im Juni des Jahres wird Rolf Wieters zu seinem Nachfolger gewählt.

In einer Feierstunde am 22. Juni 1984 gedenken die FF Himmelpforten ihrem 1982 verstorbenen Kameraden Helmut Burfeindt und tauft die Drehleiter auf den Namen "Helmut".

Die Zahl der Einsätze steigt und da man z. B. bei Hilfeleistungen nicht immer die gesamte Anzahl der Kameraden benötigt, schafft man 1986 zwanzig Funkmeldeempfänger an. Jetzt läuft nur bei Großfeuer die Sirene.